AVULSED - Nordic Embryogenesis

09 avulsed
VÖ: 09.09.2026
(Xtreem Music)

Style: Death Metal

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AVULSED

Die spanische Death Metal Legende legt hier ein neues Album vor, was aber eigentlich keines ist, denn darauf befinden sich nur Cover Versionen.
Natürlich kommt „Expunging Mortalities“ von Funebre mit dem Gesang von Dave Rotten geil rüber und hier geht es schnell zur Sache, um im Mittelpart extrem zäh schleppend voran zu gehen, das dann in hervorragende Prügelei übergeht. „No Canonization“ von Carbonized“ trüümert wie die Sau, wird aber durch viele Breaks auch gepushed und das Riffing inklusive Soli sägen permanent, wonach die Nummer recht technisch wird, bevor das Geballer wieder ausbricht. Von Adramelech stammt „Heros In Godly Blaze“, das einen gewissen Groove hat, aber auch wie verrückt knüppelt. Old Funeral's „Abduction Of Limbs“ ist erst mal ein wenig vertrackt, bläst aber immer gerne zum Angriff und ballert wie wahnsinnig und auch starke Double Bass Passagen sind da mit drin. Auch kriechend mit Double Bass startet „Spawn Of Flesh“ von Macabre End, das eine rotzigen Touch hat, um dann mit dem Amputation Song „Heavenly Grace“ ein wahres Death Bollwerk mit ordentlich Tempo zu präsentieren. Das Cartilage Cover „Why Do I Watch The Dawn ?“ ist anfänglich nah am Doom, prügelt dann aber schonungslos und treibt wie die Sau. Von dem zähen Beginn kriegen wir auch bei „Recantetion Of The Forsaken“ von Abhoth auch während des Songs oft geboten, zwischendrin finden wir aber immer wieder frückendes Up Tempo zu hören und hier und da geht es auch mal richtig zur Sache. Mit dem „Female Sabbath“ von Phelgethon hämmert wieder starker, kerniger Death Metal aus den Boxen und bei „The Exordium“ von Crematory regiert erst der Groove, dann steigert es sich, bis ein schleppender Part uns plättet, um darauf mit sattem Riffing eine Baller Attacke einzuläuten. Auch richtig walzend geht es im finalen „Pestilential Mists“ von Abhorrence zu, wo der Bass knarzt, bevor ein Blast Ausbruch kommt, der sich direkt wieder in träge Ebenen fallen lässt.
Das Cover ist geil, die Songs sind gut ausgewählt und gut interpretiert, doch ein reines Cover Album erhält keine Bewertung.