SONS OF CULT - Revenge


VÖ: 25.09.2026
(Black Night Productions) 

Style: Heavy Metal 

Homepage: 
SONS OF CULT 

Im Corona Jahr 2020 gebründet, erschien das 'Back To The Beginning'-Debüt der spanischen Heavy Metal Band SONS OF CULT bereits vor drei Jahren, anno 2023 Jetzt beglücken mich die Spanier um Sängerin María J. Lladó deren einprsames Klartonorgan jedem Song dessen eigenes Prägesiegel gibt mit  ihrem zweiten Studiolangeisen. Musikalisch deckt der spanische Vierer ein traditionelles Feld zwischen bekannter Genrekollegschaft wie ACCEPT, MANILLA ROAD, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und SAXON ab. Wer wie meinereiner auf klassischen Heavy Metal mit kernigen Grooves abfährt, bekommt vom Balearen-Vierer SONS OF CULT ein geradlinig knackiges Dessert serviert. In Gedenken an alte Helden präsentiert sich „Our Heroes never die“ hymnenhaft melodisch rockend, keinen Deut weniger zackig setzt sich dieses Muster mit  „United“, „Never Too Late“ und „Chasing The Dream“ fort. Kuttenträgerschaft sollte diese Band sicherlich mögen, denn für solches Klientel ist die Musik geradezu prädestiniert, rein basisch ist soweit alles im grünen Bereich. 

Wenn es einen Schwachpunkt bei SONS OF CULT gibt, dann liegt dieser bedauerlicherweise im Faktor Lyrik. Heavy Metal solcherart Strickmusters lebt von fesselnden Stories, die in Musik gepackt verarbeitet werden, die sich im Gehör festsetzen. Hier fehlt es desöfteren ( bisher noch) ohne Mut zum Risiko an scharfer Kante um aus der selbst errichteten Komfortzone einer gesicherten Grundlagen-Basis auszubrechen. Das zeigt sich gerade am allenthalben durchschnittlichen „We are not alone“, dafür setzt der dunkel melancholische Gefühl und Leidenschaft vereinende Powerballadentrack „Hate Me“ deutlich mehr Akzente. SONS OF CULT haben im Prinzip schon die passende Mischung parat, könnten jedoch beim nächsten Mal mehr daraus machen; letztendlich fehlt es an großen Momenten, die garantieren, dass ein Album wie dieses im Ohr hängen bleibt.

Fazit: Rifforientierter Heavy Metal mit zackigem Groove,eingängigen Refrains, cool gestreuten Riffs und passender Melodieführung, der wohlstrukturiert klingt, aber schlußendlich noch weitaus fesselndere Lyrik benötigt. 6,75/10

 

 

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