RAZORVOID - Into The Void

VÖ: 02.10.2026
(Jawbreaker Records)
Style: Thrash 80er Stile in the Old Vain
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RAZORVOID
Traditioneller Schwedenstahl, Klappe, die nächste? Nö! RAZORVOID bringen ihr längst erwartetes Debüt via Jawbreaker Records an den Start. Undergroundlunatics, die es gern ruppig, ungeschliffen roh, Dreckverkrustet mit räudigem Charisma in die Magengrube brauchen, werden von diesem schwedischen Geheimtipp in Sachen Oldschool-Thrash oberamtlich bedient. 'Into the Void' liefert nämlich genau das, wofür knochen harter Thrash im Oldschool-Gewand seit den 80ern steht. Knapp 36 Minuten wird intensiv mit grober Kelle drauflosgeholzt, dass es durchweg fetzt!
RAZORVOID lassen es mächtig krachen, da geht es voll ins Eingemachte. „Sign of the Curse“ rumpelt zum Einstieg im Brachialbeat durch den Äther. CELTIC FROST, MOTÖRHEAD, SLAYER, VENOM... - Einflüsse, um die RAZORVOID nicht herum kommen, was auch nicht erforderlich ist, wenn soweit alles stimmt: Rasiermesserscharfe Gitarren, kraftvoll mit Schmackes auf die Rübe hauende Midtempoparts, Geschwindigkeitsattacken und martialischer vom Wahnsinn besessener Gesang sind Hauptbestandteile dieser heftigen Oldschool-Dröhnung.
„Blasphemic Assault“ röhrt genau zwischen dreckig rebellischen MOTÖRHEAD zur Golden Years-Phase und VENOM zur Black Metal/Welcome To Hell-Ära, WTF! Das donnert aus allen Poren fett oldschool bis zum Exitus. Krachend mit dem Speedknüppel röhrende 3-Akkorde Schädelspalter im Format „Into The Void“ „Desolate Future“ und „An Everlasting Flame“ geben durchweg kompromisslos zur Sache, „Rituals of the Damned“ weist mehr in die SLAYER/CELTIC FROST-Ecke., „Jaws of Perdition“ röhrt zwischen heftiger Brachialgewalt und fließender Melodie, während „The Howling Wind“ mehr auf Speedtempo. - Yes! Das ist wieder mal eine herrlich satt energiegeladene Oldschool-Black Metalthrashlastige Vollbedienung nach Schwedenart, die ihren Vorbildern gerecht wird. Oldschool-Rumpel-Fetischisten speziell mit Vorliebe für CELTIC FROST, SLAYER, MIDNIGHT, MOTÖRHEAD und VENOM sollten spätestens jetzt hellhörig werden. In dem Fall passt auch das absonderlich schräge Coverartwork hervorragend ins Gesamtbild.
Fazit: Ungeschliffen, dreckig, roher alles zerstörend ruppig Türen und Wände zerlegend einreissender Black-Speed/Thrash, dessen Substanz wie bereits in den 80ern zu seiner Entstehung überhaupt kein Gramm an Durchschlagskraft verloren hat. Welch ein Knochenhartes Oldschool Black Metal-Manifest - Kampfansage für den Extremrumpelsektor! 8/10

