ANTRUM OF VOID - From The Depths


VÖ: 30.09.2026 
(Vox Cardinalis Productions) 

Style: Blackened Doom 

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VoxCardinalisProductions

Frischen blackmetallisch gefärbten Doom lassen ANTRUM OF VOID auf die Schwermutjüngerschaft los, ein Italiener-Duo, das bereits in anderen Bands aktiv ist. The Cardinal (Black ADVERSAM, IMPERIUM OMEGA) und Subsconcious (THE CATECHISTS) haben fünf drama behaftete Kompositionen aus theatralischem in Schwarzheimer-Gefilden wilderndem Schwermutdoom gestrickt. Alle Tracks liegen zwischen vier bis fünfeinhalb Minuten Spielzeit 

Geht „Flowers of Incense“ noch schwer in den Black Metalsektor, outet sich „The Calling“ mit schwerer Vorliebe für 90er Gothic Doom-Kapellen der Sorte PARADISE LOST/MOONSPEEL allerdings von heißer verzerrtem Gesang, dem sich klarer Frauengesang epischer Komponente folgend anschließt. Eine zwischendurch messerscharf beissende Sphärenlastigkeit ist diesem deutlich mit Stimmungswechseln experimentierenden Track zu Eigen. Während „In My Blood“ schälen sich zunehmend mehr Post Rock-Elemente, die schon bei „Flowers of Incense“ vorhanden sind, in den Vordergrund, während knüppelnde Black Metalparts heftig auf's Tempo drücken, bis dann wieder mal das Tempo gedrosselt wird. So geht es einschließlich extremer Growlgesangsaktrobatik weiter. „The Cats“ bringt unterkühlten Depro-Vibe ins Geschehen, prophetische Sprechparts lockern spannungsgeladen auf, bis destruktiv zerstörerische Growls dem Song ätzend beissende Aura versprühen, das klingt als würden CELTIC FROST/DEATH SS auf WINTER treffen, purer Wahnsinn, ehe warnender Klartongesang und mystischer Touch die Augen der schwarzen Katze diabolisch zum Leuchten bringen, zeitweise wirkt der Song zerstörerisch ins Gemüt dringend, ehe „Natura Infernalis“ kalte Industrial-Beats einsetzt von unberechenbarer Wirkung erzählt, unheil schwanger prophetische Textlyrik, stoische Beathryhthmen und garstiger Sprechgesang begleitet von gedehnten Hintergrundsingalongs geben dem Stück apokalyptische bis ins finstermorbide gleitenden Touch.

Brauchbare Ideen sind jederzeit vorhanden, bei allem Hang zu halsbrecherischer Dramaturgie mit möderischen Tempowechseln und bedrohlich giftiger Atmosphäre entsteht mindestens ebenso das ein oder andere Mal der Eindruck, ANTRUM OF VOID suchten trotz fließender Kreativität noch ein wenig nach ihrem Stil.

Fazit: Für's erste schon eine annehmbare Visitenkarte, deren Inhalt berechtigte Erwartungen auf ein eventuell bald kommendes Longplaydebütalbum weckt. 7/10