MENTAL CRUELTY - Echoes Of A Forlorn Land

VÖ: 23.10.2026
(Cebtury Media Records)
Style: Symphonic Blackened Deathcore
Homepage:
MENTAL CRUELTY
Album Nummer fünf bekommen wir hier von den Karlsruhern vorgelegt und das instrumentale „Weltennacht“ ist dabei noch sehr sanft, lässt gegen Ende aber schon erahnen, was hier abgehen wird und das wird mächtig. „Fenrir“ ballert brutalsten Deathcore, der aus allen Rohren ballert, aber nicht nur das, drückende und getragene Parts sind hier keine Seltenheit und wenn bei der Prügelei noch der symphonische Anteil hinzu kommt, ist das bombastische Aggression. Sanft und schon fast wie bei Folk Mucke geht es bei „Blood For Blood 44k“ los, dann gibt es harten Drive der sich in feines Prügeln steigert um dann auch noch brutal zu blasten. Herrlich wie es bei „The Serpent Of Midgard“ im Speed immer auf und ab geht, da ist nichts vorhersehbar und bei den technischen Finessen gibt es eine Menge zu entdecken. Leicht orientalisch eröffnet „Helheim“ und ist auch so eine Hammer Nummer, die auf der einen Seite voller Bombast ist, dann aber knüppelt wie verrückt und das feurige Solo kickt wie die Sau. Auch „Draugar“ setzt nicht nur auf Brutalität, sondern lässt auch viel Freiraum für akustische Stellen oder hat auch stampfende Power. Nach seinem Intro Part ist „Raise The Raven Banner“ eine drückend hymnenhafte Nummer mit viel Bombast, aber auch die wahnsinnige Raserei bleibt nicht außen vor und so ist das auch ein Mega Track für mich. Erst mal seichtes Key Klimpern, dann geht die Post in „Cry Of Batariel“ mächtig ab, es kommt harter Groove auf und auch düstere Elemente gesellen sich prächtig hinzu. Der „Frost“ ist drückend, düster und so was von monumental, wow, bin ich begeistert und nur gegen Ende werden auch mal die Double Bass rollen gelassen, um dann mit dem „Dämmerbruch“ einen ganz sanften Piano Zwischenspieler aufzufahren und der Donner am Ende leitet „Ride Of The Valkyries“ ein, das die Bezeichnung Symphonic Deathcore mehr als verdient hat.
Die Jungs haben hier noch mal eine extreme Steigerung hingelegt und ein packendes und aggressives Album erschaffen, das klar 9 von 10 Punkten verdient.

