EHUMED / NUNSLAUGHTER / TRAFFIC DEATH / MOLDER - 4 Way Split

VÖ: 30.10.2026
(Redefining Darkness Records)
Style: Death Metal / Grindcore
Homepage:
EXHUMED
NUNSLAUGHTER
TRAFFIC DEATH
MOLDER
Hier haben wir vier Bands auf dieser Split Scheibe, die uns ordentlich den Arsch versohlen und die Amis von EXHUMED machen mit „Roadside Attraction“ den Anfang und prügeln sofort knallharten Death auf uns ein, bei dem die Snare wie Hammerschläge wirkt, dann kommen noch Grindcore Attacken hinzu und zum Durchatmen gibt es auch mal einen technischen Mid Tempo Part und im Solo sind sogar Melodien raus zu hören. „Crash And Burn“ macht seinem Namen alle Ehre, denn wie wir hier in Grindcore Manier verdroschen werden ist so was von knallhart und ohne Rücksicht auf Verluste, dass einem Hören und sehen vergeht. Das ist Aggression pur und der variable Gesang setzt da noch die Krone oben drauf.
Nun sind MOLDER an der Reihe und die lassen bei Faace The Tearer“ erst mal einen Sample raus, gehen total in der US Death Schiene ab, prügeln aber auch mal gerne wie die Berserker und klingen dabei völlig abgedreht, geil. Wieder Sample, dann geht es bei „Covered In Spores“ auch US typisch weiter und da denke ich immer wieder mal an Autopsy, aber auch in Sachen Highspeed Gebolze wird hier kein Fan enttäuscht werden.
Band Nummer drei sind NUNSLAUGHTER, über die man wohl keine Worte mehr verlieren muss, „Rising Shadows“ zeigt gleich eindrucksvoll, wie US Death in seiner rohen und old school Form zelebriert werden muss. Mal hart, mal massiv drückend und dann auch noch Geballer, das passt wie die Faust aufs Auge. Mit einer massiven Riff Wand und Double Bass Gedonner legt „Murdergod“ los, nimmt dann aber einiges an Fahrt auf und gegen Ende lassen die Jungs richtig Säbel rasseln.
Die finalen Songs haben TRAFFIC DEATH für sich gepachtet und schlagen bei „Sharpest Knife In The Drawer“ hörbar eine andere musikalische Richtung ein, denn der Song ist purer, geiler old school Crossover, wie ich ihn früher vergöttert habe, ab er sie können auch anders, denn „Who The Fuck Is Joe Estevez ?“, das mehr in den gemäßigten Grindcore Sektor mit etwas Groove tendiert. Puren Grind gibt es bei dem vertrackten „Symphony Of Ignorance“ und wer sich noch an die geilen Wehrmacht erinnert, der wird bei „You Can't Dust For Vomit“ seine helle Freude haben, rohes Geballer, das dann beim Solo fast schon melodisch wirkt und mit einem wahren Donnern endet.
Hier kann man keine Band extra hervorheben, alle geben das Beste und das sind für alle 8 von 10 Punkten.

