SAPROBIONTIC - Of Fire And Bloodshed

VÖ: 30.10.2026
(Black Lion Records)
Style: Brutal Death Metal
Homepage:
SAPROBIONTIC
Das Trio aus Dresden packt hier Album Nummer drei aus und der Opener „Morbid Tales“ hat gleich mal Feuer unterm Arsch, das ist rasender Brutal Death Metal, der sich auch mal gerne ins Up Tempo sacken lässt, dann auch mal schleppend ans Werk geht, um dann wieder volles Rohr zu ballern. Das Solo ist saustark und die Prügelei dazu wuchtet ohne Ende. Die „Demos Of Reality“ ledern auch gleich im Highspeed los, ein kurzer, langsamer Part ist da, um Anlauf zu nehmen und dann in technischer Brillianz aus allen Rohren zu feuern. Bei „Apex Predators“ werde ich gnadenlos verdroschen, die Up Tempo Part haben Feuer ohne Ende, doch das Geballer macht dich einfach einen Kopf kürzer, so scharf wird da geschossen. Bei „Descending Into Chaos“ wird erst mal dem pumpenden Mid Tempo das Feld überlassen, bevor wieder voll zum Angriff geblasen wird und hier geknüppelt wir, als gäbe es kein Morgen mehr. Richtig zäh und mit einer fetten Riffwand baut sich „The Era Of Fire And Bloddshed“ gewaltig vor mir auf, bevor sich krachend, flott und rasant wieder eingerissen wird, wobei das Mid Tempo hier die Oberhand behält. In „Maniacal Identidy“ wird ein technisches Feuerwerk abgebrannt und es ballert auch mal frei von der Leber weg, aber das Stück zeigt klar auf, wie variabel Brutal Death Metal zelebriert werden kann. Das stellt auch „Shepherd Of Doom“ unter Beweis, gnadenlos wird da geholzt, Up Tempo Death und Mid Tempo voller Power geben sich hier eindrucksvoll die Klinke in die Hand. Aus tonnenschwerem Gewalze bricht „The Evolution Of Tyrany“ in gnadenloses Geballer aus und lässt dabei keinen Stein auf dem anderen und das Solo am Ende setzt noch das Sahnehäubchen drauf. Vertrackte Aggression und Geballer gibt es bei „Inherit Madness (Lurking Beast)“ zu bestaunen und ich sag ganz ehrlich mit diesem Album hievt sich das Trio direkt in den Brutal Death Olymp und kriegt von mir 9 von 10 Punkten.

