WWE - Backlash 2018

08 wwebacklash

VÖ: bereits erschienen
(Fremantle Media)

Homepage:
WOLRD WRESTLING ENTERTAINMENT

Bei BACKLASH sind sowohl die Wrestler und Wrestlerinnen von RAW und Smackdown Live zugegen und nach der Begrüßung geht es gleich mit einem Match um den WWE Intercontinental Title von Seth Rollins los, der gegen The Miz verteidigen muss. Miz ist eigentlich einer, der immer versucht, mit ein paar fiesen Tricks seine Gegner aus der Reserve zu locken und zu provozieren, was er auch hier vor hat, doch Rollins ist nicht umsonst Champion, dass er da nicht eine passende Antwort parat hat. Das Match ist für einen Opener verdammt spannend und es wird feiens Wrestling geboten, so dass auch eine Match Dauer von über 20 Minuten das WWE Universe durchgehend begeistert ist.
Nia Jax muss nun ihren WWE RAW Women's Title gegen Alexa Bliss verteidigen und ich dachte zu Beginn, es kann nur eine Frage der Zeit sein, Nia spielt förmlich mit ihrer Gegnerin, doch irgendwie schafft es Alexa immer wieder aus dem Bedrängnis und kann die kräftige Championesse auch mal auf den Boden bringen. Ob aber ihre Technik gegen die Kraft und Masse von Nia bestehen kann, bleibt hier abzuwarten.
Randy Orton will sich nun den WWE United States Title von Jeff Hardy holen und bei den beiden Männern sieht man direkt, dass sie schon lange im Geschäft sind. Jeder weiß um die Stärken des anderen und so wird hier ein mehr als ausgeglichenes Match geboten, bei dem man sich nie sicher sein kann, wer die finale Idee für einen Pinfall hat. Hier kriegen wir sehr gute Unterhaltung geboten.
Daniel Bryan hat es nun mit Big Cass zu tun und ich bin der Meinung, dass der große Cass total unterbewertet ist, denn mit seiner geballten Kraft setzt er Bryan anständig zu und lässt diesen auch ganz schön alt aussehen. Aber Daniel Bryan war schon immer ein Kämpfer, so geht er mit viel Mut und Tempo an seinen Gegner, der sich dadurch auch mächtig beeindrucken lässt. Das WWE Universe ist auf jeden Fall froh, Bryan endlich wieder im Ring zu sehen, was man auch an den lautstarken „Yes“ Chants vermehmen kann.
Kaum zu glauben, aber Carmella hat es geschafft, WWE Smackdown Women's Champion zu werden, doch Charlotte Flair will hier und jetzt ihren Titel zurück holen. Dabei ist die Tochter des Nature Boy's voll auf ihre Gegnerin fixiert und mit einer solchen Entschlossenheit habe ich Charlotte selten gesehen. Aber, und das muss man Carmella zugute halten, sie versucht alles, um vor allem dem Finnisher von Charlotte zu entkommen, muss dabei aber auch so einiges einstecken und ihre Strategie ändern.
Nach den Geschehnissen nach dem Match zwischen WWE Champion AJ Styles und Shinsuke Nakamura bei Wrestlemania 34 dürfte jedem klar gewesen sein, dass sich diese beiden erneut im Ring begegnen werden und wieder geht es um den WWE Title von AJ und zwar in einem No Holds Barred Match. Bei einem solchen Match geht es normalerweise anständig zur Sache, aber die beiden versuchen es erst mal mit klassischem Wrestling, ihre jeweiligen Gegner in Schach zu halten, doch nach einer gewissen Zeit kommen dann doch Stühle zum Einsatz, das Geschehen verlagert sich auch gerne mal eine Weile nach außerhalb des Rings und ja, es ist sogar etwas Blut zu sehen. Das Ende dieses Fights lässt für die Zukunft aber sicher noch ein paar offene Fragen übrig, so dass man schauen muss, was da noch alles passiert.
Zwei absolute Brocken, nämlich Bobby Lashley und Braun Strowman tun sich als Tag Team zusammen, um es mit Kewin Owens und Sami Zyan aufzunehmen. Was aber wie schon so oft der Fall war, zieht auch hier Owens mal den Schwanz ein und deshalb kriegt Sami auch mächtig die Hucke voll. Bei diesem Match dachte ich nicht, wer gewinnen könnte, sondern nur, wie lange es dauern wird. Aber, man kann sich auch täuschen, denn so viel Kraft Braun und Bobby auch haben, der Speed von Sami und die Hinterhältigkeit von Owens darf man nie unterschätzen.
Im Main Event stehen sich Roman Reigns und Samoa Joe gegenüber und die Reaktionen des WWE Universe auf Reigns sind wie immer sehr gespalten. Roman muss diesen Gegner einfach besiegen um zu zeigen, dass er der beste Herausforderer auf den WWE universal Title ist, doch gerade gegen einen Joe, der trotz seiner Masse verdammt schnell ist und eine unglaublich gute Technik verfügt, ist das leichter gesagt als getan. Klar, Reigns fährt sein volles Repertoire, aber Joe ist ein harter Hund und steckt so einiges ein, was Reigns gar nicht glauben kann. Das Match ist sehr ansehnlich und mitunter auch von Taktik geprägt, wobei mir Joe aber in seiner Art hier um einiges besser gefällt.
Leider muss man am Ende gestehen, dass außer AJ / Shinsuke und Jax vs. Bliss die Matches bei dieser Großveranstaltung etwas an Biss haben vermissen lassen. Trotzdem kriegen wir gute WWE Action geboten und natürlich auch Bonus Material, das ist hier das Kickoff Match zwischen Bayley und Ruby Riott.
Alles in allem ein unterhaltsamer PPV, der aber leider nur 6,8 von 10 Punkten bei mir erreicht.

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