GUN BARREL - Outlaw Invasion


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VÖ: 11.04.08
(Limb Music Products / SPV)

Homepage:
www.gunbarrel.de

Der Kölner Vierer versteht es wahrlich meisterhaft, druckvollen Rock der Marke Motörhead und Rose Tattoo mit achtziger Jahre Ikonen wie Tank zu vereinen. Heraus kommt ein, auch wenn man es nicht glauben mag, recht eigenständiger Stil, der mächtige Eier besitzt. Groovige, walzende Songs, die vor allem von der druckvollen Rhythmus-Sektion, Tomcat Kintgens kraftvollem Bassspiel und Toni Pincirolis Powerdrumming leben. Den Rest erledigen die rockig, erdigen, aber immer hoch melodischen Riffs von Gitarrero Rolf Tanzius. So haben sich auch auf dem vierten Album der Dom Städter, einige verdammt coole Songs eingefunden, die trotz der Genre Ausrichtung über eine relativ überaschende Spannbreite verfügen. Der Opener „Front Killer“ z. B. nimmt definitiv keine Gefangenen. Treibender Rocker mit feinem Refrain. „Turn To Black“ mit herrlichem, schwerem Düster-Riffing (erinnert ein wenig an Saxon) und das erfrischende „Keep on Movin´“(Achtung Ohrwurm!) sprechen eine deutliche Sprache. Die Jungs sind mit Brecher No. 4 immer noch hungrig. Nichts wirkt aufgesetzt oder deplatziert. Die Mischung ist homogen und stimmig.  Erwähnung finden müssen in jedem Fall noch die gewaltige Arschtritt-Hymne „Brother To Brother“ (Manowar lassen grüßen!), sowie die melodisch rockenden „Ghost Inside“ und „M.I.L.F“. Wer auf altbackenen Rock mit frischem, nonstop marschierendem und druckvoll, erdigem Sound steht,  kommt an Gun Barrel  und somit „Outlaw Invasion“ momentan nicht vorbei. Whiskey- und Bier-Rock, der an den richtigen Stellen immer wieder tolle Melodien besitzt und viele Gelegenheiten zum Abrocken bietet. Neben oben genannten Bands in jedem Fall interessant für Freunde von U.D.O , Unrest oder Thunderhead.