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FILM - The Silent War

03 thesilentwar
VÖ: 26.03.2020
(Koch Fims)

Genre: Drama / Action

Homepage:
KOCH FILMS

Also ich muss gestehen, dass ich hier von Beginn an sehr verwirrt bin, der Film wird mit „ Ein atemberaubenden Action- und Weltkriegs-Thriller, der auf einem spanischen Kult-Comic basiert. Fans von Regisseuren wie Quentin Tarantino, Clint Eastwood und Sergio Leone werden ihre Freude haben an dieser visuell herausragend inszenierten Genre-Perle“ beworben und anhand des Covers kann ich das gar nicht so ganz glauben. Also Inhalt lesen und schauen, was da kommt:
Frankreich, 1944: Den Alliierten ist es im Verbund mit der Resistance gelungen, die Besetzung des Landes durch Nazideutschland zu beenden. Angespornt durch diesen Triumph kehrt eine spanische Guerillaeinheit in die Heimat zurück, um dem Franco-Regime ein ähnliches Schicksal zu bereiten. Die missglückte Sprengung einer Brücke überleben jedoch nur zwei von ihnen: Während Vicente in Gefangenschaft gerät, gelingt dem durch die Explosion taub gewordenen Anselmo die Flucht. In einer stillen Welt wird er zum Gejagten, dem die gegnerische Seite einen gewalttätigen Kapitän und einen Scharfschützen aus Russland auf den Hals hetzt...
Der Anfang ist ja noch verheißungsvoll, da kommt ein Haufen Guerillas zurück und wollen eine Brücke sprengen, um dem Regime auf den Schlips zu treten. Doch die Ladung detoniert zu früh, fast alle sterben und nur Anselmo kann fliehen. Dass er durch die Detonation nichts mehr hört, kriegen wir zwar mit, aber dass er völlig taub wurde, erschließt sich leider erst nach zähen 45 Minuten. Dazu kommt, dass man anhand der Waffen denken könnte, der Film spielt zu Wild West Zeiten und nicht 1944, denn die Gewehre sind ja mal uralt. Dass das Regime um den brutalen Kapitän Anselmo unbedingt ausschalten will ist klar und dieser schreckt auch nicht davor zurück, Scharfschützen auf den Flüchtigen anzusetzen.
Eigentlich hört sich alles spannend an und das wäre es auch, aber der Film hat meiner Meinung nach einfach zu viele Längen, um die Spannung aufrecht zu halten und die Action hält sich auch dezent zurück. Einiges können die Landschaftsaufnahmen noch raus reißen, aber im Endeffekt kommt der Film bei mir nicht über 5,5 von 10 Punkten.

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